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Jahreshauptversammlung: Jubiläen und Jubilare im Schlaglicht

Dieser Artikel erscheint in einer sehr bewegten Zeit. Die Jahreshauptversammlung vom 28. Februar 2020 möchten wir zum Anlass nehmen, um einen Einblick in das zu gewähren, was die Tennisabteilung aktuell bewegt und im vergangenen Jubiläumsjahr bewegt hat. Mit der Verschiebung der diesjährigen Punktspielsaison sieht die Tennis-Community einer besonderen Spielzeit entgegen. Doch auch die abgelaufene Spielzeit hatte ihre ganz besonderen Momente, welche die Mitglieder der Abteilung an diesem Abend nochmals Revue passieren ließen.

Nachdem die Jahreshauptversammlung von Jürgen Czirpek eröffnet und die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde, verwies der Abteilungsleiter auf die herausragenden Highlights des Jahres 2019. Der Förderbeschluss der Gemeinde und die Unterstützung durch den LandesSportBund Niedersachsen e. V. waren zugleich Startschuss für maßgebliche Umbauarbeiten der Tennisanlage. So wurde ein neuer Fußboden verlegt, die Innenräume mit einem frischen Anstrich versehen, in die Jahre gekommenes Mobiliar ersetzt und eine aufwändige Erneuerung der Heizungsanlage vorgenommen. Auch im Außenbereich hat sich einiges getan. Neben der Erweiterung der Parkmöglichkeiten und der Erneuerung der Ballwand wurden umfassende Ent- und Begrünungsarbeiten rund um unsere Anlage durchgeführt. Das Clubhaus und seine Außenanlage sind somit mehr denn je zu einem Wohlfühlraum für Jung und Alt geworden. Dafür möchten wir unseren tatkräftigen Mitgliedern, der Gemeinde und allen Beteiligten Firmen und Sponsoren danken.

Zudem durften die Mitglieder an diesem Abend auf ein Jubiläumsjahr in zweierlei Hinsicht zurückblicken. So fliegen die gelben Filzkugeln seit nunmehr 50 Jahren über die Netze an der Mirower Straße, an jener der Spielbetrieb am 13. Juni 1970 aufgenommen wurde. Gefeiert wurde dies am 23. Juni mit einem sommerlichen Festakt mit zahlreichen Gründungsmitgliedern, etwa 120 Mitgliedern sowie geladenen Gästen aus den Nachbarvereinen.


Daneben hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich beim Schnuppertennis mit dem Tennissport anzufreunden sowie den Wingfield Smart Court zu nutzen – ein Analyse-Tool zur Digitalisierung des Tennisspielens. Mit Maik und Julius Burlage sind zwei Tennisbegeisterte und ehemalige Aktive unserer Abteilung zugleich Mitgründer von Wingfield. Auch bei unseren Tennisfreunden von Blau-Weiß Hollage wird seit einem halben Jahrhundert Tennisgeschichte geschrieben. Abgerundet wurde das beiderseitige Jubiläum durch einen gemeinsamen Galaabend auf dem Hof Hawighorst.


Christian Stracke, Sportwart unserer Tennisabteilung, blickte auf ein erfolgreiches zweites Jubiläum zurück. In der Woche vom 16.-24. August schlugen knapp 120 Spielerinnen und Spieler bei den 40. Ortsmeisterschaften in unterschiedlichen Konkurrenzen, Altersklassen und Spielmodi auf. In Einzel-, Doppel- und Mixedkonkurrenzen lieferten sich die Spielerinnen und Spieler der verschiedenen Ortsteile mitreißende Ballwechsel in ausnahmslos fairen Partien. Häufig ließen sie die Abende in ortsübergreifenden Runden noch weit über Spielende hinaus gemeinsam ausklingen.


Bereits im Mai starteten insgesamt 16 Erwachsenen- und Jugendmannschaften in die Punktspielsaison. Ein besonderes Highlight: Seit zahlreichen Spielzeiten bestaunten wir in der abgelaufenen Spielzeit erstmals wieder Landesliga-Tennis auf unserer Anlage. Unsere erste Damenmannschaft bildete somit die höchste Spielklasse in der Gemeinde und zeigte dies in hochklassigen Matches gegen starke Gegnerinnen. Denkbar knapp reichte es schlussendlich leider nicht für den Verbleib in der Liga.

Eine weitere frohe Kunde des Sportwarts: Ab dieser Saison machen die 1. und 2. Herrenmannschaften von Blau-Weiß Hollage und des TSV Wallenhorst gemeinsame Sache und schließen sich in Form einer Spielgemeinschaft zusammen. Was sich in den letzten zwei Jahren bereits in der Winterspielrunde entwickelte, soll nun auch längerfristig im Sommer umgesetzt werden. Stracke stellte zudem die 3. Auflage der Wallenhorster Open in Aussicht.

Auch die Jüngsten eiferten im Kleinfeld- und Midcourttennis ihren großen Vorbildern nach und sammelten erste Erfahrungen unter Wettkampfbedingungen, wie Jugendwart Helge Kujas berichtete. Dank der intensiven Jugendarbeit unserer Vereinstrainer, unseres Jugendwartes und seines Teams, der Eltern und Erwachsenen können wir mittlerweile auf einen beachtlichen Tennisnachwuchs blicken. Im Namen der Jugendabteilung möchten wir Interessierte an dieser Stelle dazu ermutigen, das Tennisspielen auszuprobieren. Es gibt für alle Alters- und Leistungsgruppen Angebote und zudem eine großartige Gemeinschaft.


Jährlich gibt es viele Aktionen rund um die Filzkugel. Fester Bestandteil ist das Trainingscamp zum Ende der Sommerferien. Drei Tage wird getobt, trainiert und gespielt. Vormittags gehört die Anlage den Kindern, am Nachmittag sind die Jugendlichen dran. Zudem blickte Kujas auf die Erfolge seiner Schützlinge bei den Jugend-Ortsmeisterschaften zurück, richtete die Perspektive zugleich auch in die Zukunft. In der anstehenden Sommersaison werden sage und schreibe 13 Jugend- bzw. Kindermannschaften an den Start gehen.

Neben den sportlichen Erfolgen zeichnet sich auch in finanzieller Hinsicht ein positiver Trend ab, wie Kassenwart Peter Starmann schilderte. Trotz umfangreicher Investitionen in die Tennisanlage verzeichnen wir eine verhältnismäßig komfortable Haushaltssituation, nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Förderung und einer großen Portion Eigenengagement unserer Mitglieder und Spielgruppen. Kassenprüfer Herbert Placke bestätigte eine ausgezeichnete Buchführung, der Vorstand wurde entlastet.

Wahlleiter und Ehrenvorsitzender Hans Riepenhoff leitete anschließend die obligatorischen Neuwahlen. Auf sämtlichen Vereinsposten wurden Wiederwahlen erzielt. Abteilungsleiter Czirpek und Kassenwart Starmann übernehmen ihre Ämter für weitere zwei Jahre und erhalten dabei maßgebliche Unterstützung durch den erweiterten Vorstand. Zudem werden Andrea Bentlin, Bettina Langkamp und Detlev Kolmer die Arbeit im Jugendbereich noch stärker als bereits zuvor unterstützen, während Jan Dieckmann das Finanzgeschäft perspektivisch entlastet.

Neben den sportlichen und vereinshistorischen Jubiläen durften sich einige Jubilare über die Würdigung ihrer langjährigen Vereinszugehörigkeit freuen. Vielen Dank für Eure überdauernde Treue!


Zum Abschluss bedankte sich Czirpek bei allen Anwesenden für eine gelungene Jahreshauptversammlung.

Wie geht es nun weiter? Die Einschätzung fällt an dieser Stelle streckenweise anders aus als noch zum Abschluss der Jahreshauptversammlung, die in geselliger Runde bei Speis und Trank ihren Ausklang fand. Der Punktspielbetrieb wurde auf den 07. Juni vertagt. Die Herrichtung der Plätze verläuft aufgrund der aktuellen Umstände unter veränderten Rahmenbedingungen. Die weiteren Planungen erfolgen in Abhängigkeit der dynamischen Entwicklungen. Nichtsdestotrotz ist die Vorfreude groß. Bleiben wir optimistisch, dass wir uns ganz bald wieder auf dem Tennisplatz antreffen werden. Kommt bis dahin gesund durch diese Zeit und bleibt wohlauf.

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